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                   dabei entsteht ein Portrait von Theo Hinz

             


                                                Hilmar Hoffmann, damaliger Frankfurter Kulturdezernent sowie ehemaliger Präsident des Goethe Instituts und heutiger Vorsitzende des Filminstituts/Filmmuseums schrieb über diese Arbeiten...Dass Ferry Ahrlé auch als Plakatkünstler seine Meriten hat ist nicht nur Filmkennern bekannt, sondern  auch einem  kunstinteressierten Publikum. Zahlreiche Ausstellungserfolge in den Großstädten der Republik haben ihm einen festen Platz in der Kunstentwicklung der Nachkriegszeit gesichert.

I

Theo Hinz vom Constantin Filmverleih und und  späterer Leiter des Filmverlags der Autoren schrieb...... Ich darf es mir vielleicht als Verdienst anrechnen , Ferry Ahrlé für das Filmplakat entdeckt zu haben. 1956 schlug ich ihm vor, für Fellinis "La Strada" das Plakat zu entwerfen. Das war der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit, in deren Verlauf Ahrlé entscheidend mithalf, eine Reihe von Filmklassikern erst zu dem zu machen, was sie heute für uns sind und weiterhin sein werden. Durch Ahrlés unverwechselbaren Stil und seine künstlerische Kraft wurden diese Filme herausgehoben aus dem großen übrigen Kinoangebot durch Plakate, die "Werbung" sind und zugleich hohen ästhetischen Ansprüchen genügen, eben Plakate, wie Ferry Ahrlé sie geschaffen hat.